AVL-NEWSLETTER

 

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ENTWICKLUNGSMASSNAHMEN SINNVOLL DURCHFÜHREN

 

 

„Seminare bringen nichts!“ ist, grob gesagt, der Inhalt des heiß diskutierten Buches, das kürzlich erschienen ist.

Darauf ist auf gut österreichisch nur zu antworten: „Das stimmt - und stimmt nicht!“

 

Weiterbildungsmaßnahmen pauschal als wertlos zu bezeichnen ist sicher nicht richtig. Der Gedanke, sich als Mensch weiter zu entwickeln und sich im fachlichen Umfeld weiter auf dem Laufenden zu halten, ist mit Sicherheit kein verkehrter. Ganz im Gegenteil, es ist ein Gebot unserer Zeit, um überhaupt mit allem fertig zu werden. Warum kommt es dann immer wieder zu Unmutsäußerungen über die Sinnhaftigkeit solcher Maßnahmen und Diskussionen wie im oben beschriebenen Fall?

Entwicklungs- und Weiterbildungsmaßnahmen werden im Allgemeinen von Firmen wie dem AVL-Institut als Dienstleistung angeboten und durchgeführt. Dass diese Maßnahmen qualitativ hochwertig von uns durchgeführt werden, muss nicht extra erwähnt werden. Ob die Schritte auch Effekte zeigen, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Um das genauer untersuchen zu können, betrachten wir zuerst die Zusammensetzung des relevanten Systems einer Entwicklungsmaßnahme. Die Systembeteiligten sind der Auftraggeber, die Teilnehmer, der Trainer, das AVL-Institut, die Vorgesetzten der Teilnehmer und die Kollegen der Teilnehmer.

ENTWICKLUNGSMASSNAHMEN

Allein die Zahl der Beteiligten mag schon überraschen. Zum Teil wird es noch komplexer, da Human Ressource Bereiche, Einkauf, etc. noch gar nicht berücksichtigt sind. Alle Beteiligten übernehmen in einem System eine bestimmte Rolle, um es stabil und lebensfähig zu erhalten - so die Theorie. Die Rollen des Auftraggebers, der Teilnehmer und des Trainers sind noch relativ einsichtig. Aber welche Rollen spielen das Unternehmen, die Kollegen und die Vorgesetzten?

Eine sinnvolle Weiterbildungsmaßnahme lässt sich heute nicht mehr von einer sinnvollen Beratungsmaßnahme (eine Maßnahme welche die Organisation und ihre Funktionen und Prozesse zum Thema hat) trennen. Es gilt zunächst einen Bedarf aus der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu definieren. Allein hier scheitern schon viele Unternehmen, da es oftmals Praxis ist nach dem Motto „Schauen wir mal was im Schulungskatalog steht und suchen wir uns was aus“ vorzugehen. Von Bedarfsorientierung kann hier nicht wirklich die Rede sein. Um einen Bedarf festzustellen, muss der Verantwortliche eines Bereichs wissen was in der/den nächsten Periode(en) auf ihn zukommt. Welche Neuerungen oder Änderungen es gibt und welche Anforderungen sich daraus ergeben. Erst wenn dieser „Sollwert“ ermittelt ist, kann er feststellen welchen Bedarf es gibt. Dazu dienen (unter anderem) klassischer Weise die Mitarbeitergespräche.

Vor einer Entwicklungsmaßnahme ist es wichtig mit dem Teilnehmer die Lernziele zu formulieren und seine Aufmerksamkeit auf bestimmte praxisrelevante Themen zu richten. Er muss nach dem Seminar (oder einer anderen Maßnahme) konkrete Fragestellungen beantworten können, was sich ändern soll oder was er vor hat. Dazu ist es natürlich sinnvoll diese Fragen schon vorher zu formulieren. Der Effekt ist, dass die Veranstaltungen selbst deutlich praxisorientierter verlaufen, da konkrete Anwendungsthemen behandelt werden können.

In der Veranstaltung selbst obliegt es dem Leiter der Veranstaltung entsprechende Reflexionsrunden und Übungen zum Thema Transfer in die Praxis, mögliche Hindernisse und Lösungsansätze mit den Teilnehmern zu diskutieren. Eine erste Konkretisierung der Entwicklungs- und Veränderungsschritte ist hier bereits vorzunehmen und zwar nicht nur am Ende der Veranstaltung sondern in Schleifen, begleitend zu den einzelnen Themen der Veranstaltung. Die Frage „Und was fangen wir damit in der Praxis an?“ muss permanent mitschwingen. Das AVL-Institut versichert durch laufende Weiterentwicklung der Partner im Bereich Training/Beratung, dass diese das Mögliche tun, um den Transfer zu sichern.

In dieser Phase des Prozesses hat primär der Mensch begonnen sich weiter zu entwickeln. Will das Unternehmen den Nutzen einer solchen Veranstaltung ebenfalls realisieren, so gilt es nun die Erkenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmer sowie deren Entwicklungs- und Veränderungsschritte in die tägliche Praxis zu implementieren. Auch hier ist ein Gespräch mit den Teilnehmern zu führen bzw. ein Forum zu schaffen, das es den Teilnehmern ermöglicht ihre Erkenntnisse ins Unternehmen einzubringen und den Kollegen zu vermitteln. In der Erfüllung der täglichen Aufgaben ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, Ziele zu setzen und diese zu überprüfen. Genau das ist auch für Entwicklungsmaßnahmen notwendig. Nur dann ist eine solche spürbar, erkennbar und auch wirksam – wo die Aufmerksamkeit liegt, da fließt auch die Energie hin.

Das AVL-Institut unterstützt Sie gerne bei der Planung sowie beim effektiven und auch effizienten Einsatz einer Entwicklungsmaßnahme. Rufen Sie uns an oder fordern Sie weitere Informationen an.

 

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